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19.07.2018

Wismutkunst Besuch der Wismut in Chemnitz

Am Donnerstag, den 19. Juli, besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser die Wismut GmbH in Chemnitz auf Einladung des Geschäftsführers Rainer M. Türmer. Bei dem Termin tauschten die Sozialdemokratin und Türmer über den aktuellen Stand der Sicherung des Erbes der Wismut aus. Bei einem ersten Kennenlernen bei der Büroeröffnung von Elisabeth Kaiser in Gera am 18. Juni 2018 hatte Rainer Türmer eine Kopie aus der Sammlung der Wismutkunst der Abgeordneten überreicht.

Die Wismutkunst ist ein Teilbereich des Erbes aus der Bergbaugeschichte der Wismut. Weiterhin zählen zum Erbe der Wismut die ehemaligen Bergbaugebiete und Firmenstandorte, z. B. das Gessental, die Neue Landschaft Ronneburg mit der Schmirchauer Höhe, Schacht 371 bei Hartenstein (Sachsen), die Unternehmenszentrale in Chemnitz, das Unternehmensarchiv, das Personaldatenarchiv und das geologische Archiv mit Lagerstättensammlung.

Die Wismutkunst ist zur Zeit des aktiven Uranerzbergbaus in Ostthüringen und Sachsen entstanden. Sie umfasst 4.200 Bilder und Grafiken von circa 450 Künstlern. Dazu kommen Filme, Fotos, Gesteinssammlungen und Brigadetagebücher. Der Erhalt der Wismutkunst ist vom Sanierungsauftrag der Wismut GmbH nicht nachhaltig abgedeckt.

Deshalb haben die Bundesrepublik Deutschland und die Länder Sachsen und Thüringen 2017 eine Absichtserklärung abgegeben, in der sie die Gründung einer Projektgruppe vereinbarten. Diese Projektgruppe ist nun dabei, ein Umsetzungskonzept zum künftigen Umgang mit dem Erbe der Wismut zu erarbeiten.