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12.07.2017

Mein Tag in Burkersorf

Noch ist mein Gesicht, das der SPD-Bundestagskandidatin Elisabeth Kaiser, meinen potentiellen Wählern im Wahlkreis 194 ziemlich unbekannt. Demnächst wird sich das ändern, wenn ich die Leute meines Wahlkreises von Häuserwänden und Laternenpfählen auf großen Plakaten anlächle. Doch die Zeit ist knapp bis zum 24. September. Deshalb gehe ich jetzt fast täglich auf Tour, damit die Leute in und um Gera, Greiz und Altenburg mich besser kennenlernen und wissen, warum ich sie in Berlin vertreten will.

Heute hatte ich im kleinen Burkersdorf bei Weida ein Programm der Gegensätze. Erst war ich bei den Hosenmätzen in der Kita „Abenteuerland“. Die Chefin Ina Fischer fand ich ganz toll. Sie ist zwar schon 36 Jahre im Beruf, aber immer noch neugierig und wirkt deshalb total jung. Neue Aufgaben wie die Neue Pädagogik prüft sie zwar kritisch, aber sie ist auch begeisterungsfähig und reißt ihr Team mit. So führt sie die gesunde Selbstversorgung ihrer kleinen Wichte mit frischem gesunden Frühstück und Vesper ein und wird bald in der Kita-eigenen Sauna, die im Bau ist, Gesundheitsfürsorge für die Kleinen ab zwei Jahren betreiben. Den Zögerlichen sagt sie: „Man muss es probieren, statt zu meckern“. Solche Leute gefallen mir, die nicht an allem zweifeln, sondern etwas wagen.

Nur ein paar Schritte waren es von den kleinen Kindern zu den ganz Alten im Altenpflegeheim Burkersdorf. 122 Bewohner, davon 80 Prozent Demenzkranke, sind eine Herausforderung für das Pflegepersonal unter Leitung von Tina Herzog. „Die Gedanken unserer Bewohner sind nicht die unseren“, beschreibt sie freundlich die schwierige Betreuung dementer Menschen. Überhaupt legt sie viel Wert auf guten und wertschätzenden Umgang miteinander. „Endlich besseren Lohn, dann hätten wir nicht seit zehn Jahren die Fachkräftemisere“, fordert sie.

Dieser Tag war ein ziemliches Kontrastprogramm, hat mir aber neue Horizonte eröffnet. Ich hoffe, dass ich, wenn ich Bundestagsabgeordnete werden sollte, nie die Bodenhaftung verliere. Es freut mich, oft zu hören, dass viele es gut finden, dass eine neue Generation mitmischen will in der Bundespolitik. Ich freue mich auf nächste Begegnungen. Eure Elisabeth