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12.06.2019

Kaiser informiert Nationale Weiterbildungsstrategie: Weiterbildung ist der Schlüssel für die Arbeit von morgen

Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Anstrengungen der Regierung und der Sozialpartner, mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) mehr Menschen eine berufliche Weiterbildung zu ermöglichen. „Lebensbegleitendes Lernen und Qualifizierung schaffen Sicherheit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einer sich wandelnden und stärker digitalisierten Arbeitswelt. Weiterbildung ist der Schlüssel, dass die Beschäftigen von heute auch die Arbeit von morgen machen können.
Die Grundlage dafür ist immer eine ordentliche Ausbildung. Es ist daher wichtig, dass nun ein Anspruch auf Nachholen des Berufsabschlusses geschaffen wird. Außerdem bekommen Arbeitslose zukünftig innerhalb von drei Monaten ein konkretes Förderangebot. Das sind konkrete Maßnahmen, die wir in der SPD-Bundestagsfraktion schon lange fordern. Wichtig ist auch der flächendeckende Ausbau einer lebensbegleitenden Berufsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit.
Für einen besseren Überblick der Weiterbildungsförderung soll ein Internetportal aufgebaut werden. In der SPD-Bundestagsfraktion unterstützen wir ausdrücklich, die Weiterentwicklung des Kurzarbeitergeldes in Verbindung mit Weiterbildung. So sind wir gewappnet für den Fall, dass sich die Wirtschaftslage abkühlt. Wir begrüßen, dass informell erworbene Kompetenzen künftig einheitlich anerkannt und die Rahmenbedingungen für Lehrende in der Weiterbildung verbessert werden sollen. Besonders freuen wir uns über die Ankündigung, das Aufstiegs-BAföG zu reformieren.
Wir wollen die berufliche Weiterbildung noch attraktiver gestalten und der Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung Rechnung tragen. Höhere Zuschüsse für die Maßnahme und die Prüfungskosten sowie ein Vollzuschuss für Geförderte in einer Vollzeitmaßnahme schaffen finanzielle Erleichterungen und ermöglichen den Aufstieg, besonders in den sozialen Berufen.
Die NWS zeigt: Deutschland braucht eine neue Weiterbildungskultur. Bund, Länder und Sozialpartner setzen sich mit den konkreten Verabredungen der NWS für eine neue Weiterbildungskultur in Deutschland ein, die Weiterbildung als selbstverständlichen Teil des Lebens versteht.“
(Ulrike Bahr, zuständige Berichterstatterin AG Bildung und Forschung; Martin Rosemann, zuständiger Berichterstatter AG Arbeit und Soziales)