arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich
09.09.2017

SPD-Bundestagskandidatin bewältigt über 200 Wahlkampfkilometer per Auto, zu Fuß und auf Rollerblades

Greiz/ Berga/ Gera/ Gommla/ Nobitz. Eine echte Wahlkämpferin kennt kein Wochenende und keine Müdigkeit. SPD-Bundestagskandidatin Elisabeth Kaiser, die seit einem Monat von den Plakaten ihrer Partei in zünftigem rotem Outfit lächelt, hat sich selbst ein sportliches Programm für diesen Sonnabend, den 9. September, verordnet: 10. Kinderfest des Krankenhausfördervereins in Greiz, Kirmes in Berga, Dahlienfest in Gera, Sommerfest in Gommla und als flotter Tagesabschluss: Inlineskaten über das Rollfeld des Flugplatzes Altenburg-Nobitz.

„Ich will mich bekannt machen“, sagt sie, „ mit den Leuten reden, damit sie wissen, mit wem sie es zu tun haben und nicht nur mein Plakatgesicht sehen.“ Doch das Gesicht hat inzwischen ganz schön die Bekanntheitsrunde gemacht. Wo sie auftaucht in ihrem roten Trenchcoat, stößt doch der eine oder andere seinen Nachbarn an, schaut sie an. Man berät sich und nickt dann. Ja, das ist sie, die junge Frau vom Plakat, die Elisabeth Kaiser. Oder sie wird direkt gefragt: „Sie sind doch die SPD-Kandidatin?...“

Trikot ersteigert!

Greiz. Beim 10. Kinderfest des Krankenhausfördervereins Greiz ersteigerte SPD-Bundestagskandidatin Elisabeth Kaiser als erste Bieterin eins von 12 signierten Original-Trikots der Internationalen Thüringenrundfahrt der Radler Frauen. Der Hammer fiel bei 50 Euro. Der Versteigerungserlös fließt in ein Projekt der Kinderklinik. „Dieses originelle Trikot kommt genau richtig für mich “, freute sich die 30-Jährige, wenn ich am Sonntag auf Radtour durchs Altenburger Land fahre.“

Gespannt verfolgte sie im Krankenhausfoyer den Start der Website des „Interaktiven Krankenhauses für Kinder“, die unter Regie von Projektleiterin Annett Wohlfarth-Behnecke und Mitgliedern des Zeulenrodaer Jugendvereins Römer e.V. entstand. Der Chefarzt der Greizer Klinik für Kinder-und Jugendmedizin, Dr. Ulf Meyer, erklärte Elisabeth Kaiser, dass diese Website Kindern die Angst vorm Krankenhaus nehmen soll und die kleinen Patienten und ihre Eltern besser über Abläufe im Patientenalltag informiert. Dieser Internetauftritt ist Ergebnis der Google Impact Challenge. Bei diesem Wettbewerb um 10 Tsd. Euro Preisgeld hatten sich bundesweit 1600 Vereine beteiligt. Das „Interaktive Krankenhaus“ schaffte es mit 200 weiteren Anwärtern bis ins Bundesfinale. „Zum großen Preis hat es nicht gereicht“, bedauerte Ramona Jung, Pressesprecherin der Kandidatin, das Ergebnis. Doch auf halbem Wege stehenbleiben, kam für alle Beteiligten nicht in Frage. Dank großer ideeller und finanzieller Unterstützung von Sponsoren konnte die Website starten und soll nun Schule machen auch in anderen Kinderkliniken. „Im 10. Jahr des Bestehens Ihres Vereins ist das bestimmt Ansporn, weiter gemeinsam Gutes für Kinder zu tun“, sagte Elisabeth Kaiser, die das Wohl von Kindern und Familien an erster Stelle ihrer Wahlkampfziele nennt.

Feuerdahlie erkoren!

Gera. „Meine Lieblingsdahlie im Geraer Dahliengarten ist die leuchtend rote Pom Pom- Dahlie. „Sieckmanns Feuerball“, nannte SPD-Bundestagskandidatin Elisabeth Kaiser ihre Favoritin im bunten Blütenmeer des Geraer Dahliengartens und warf ihren Teilnahmeschein um die schönste Dahlie ein. Als Erinnerung an diesen Ausflug in Deutschlands ältesten Dahliengarten, den die junge Geraerin seit ihrer Kindheit besucht, kaufte sie sich beim Verein Geraer Computertreff einen Dahlienkalender. Der Verein unterstützt seit Jahren dieses gärtnerische Kleinod Geras, sucht aber verzweifelt nach ehrenamtlichem Nachwuchs, wie Petra Engel vom Vereinsvorstand berichtete.

Auf Bergaer Kirmes Bücher entdeckt!

Berga. Am Bücherstand der Frauen vom Bergaer Kirmesverein wurde SPD-Bundestagskandidatin Elisabeth Kaiser fündig. Ein Krimi und ein Jugendbuch über Marco Polo, ausgesondert aus Bibliotheksbeständen, tauschten die Besitzer. „Das Geld aus dem Bücherverkauf geben wir an Kindereinrichtungen weiter“, erklärte Monique Urban vom Verein. Viel Kirmestrubel herrschte an dem regnerischen Septembertag. „Unser Verein mit 16 Mitgliedern schafft damit ein kleines Highlight für Berga“, freute sich Kirmesfrau Urban über den Zuspruch der Bergaer.

Wer trägt im Spätsommer bunte Ostereier auf dem Hut? Die Damen vom Bergaer Osterbrunnen am Markt. Jährlich schmücken sie den Brunnen mit 16 000 bunten Eiern, informierte die Chefin Inge Oehlert. Nun stehe schon bald wieder die Gestaltung des Märchenbrunnens zur Adventszeit bevor. Jeweils zwei neue Märchenfiguren kommen hinzu. Die Kinder müssen sie per Quiz erraten und sollen so zum Märchenlesen angeregt werden. „Schöne Idee“, lobt Elisabeth Kaiser die Ostereiermalerinnen und bestaunt das aktive Vereinsleben im kleinen Elsterstädtchen. Mit Bürgermeister Ramsauer bespricht sie am Rande der Kirmes Zukunftsziele im Tourismus.

Ein Fässchen Bier fürs Fest!

Gommla. Den Sommerfest–Gästen im 550-Seelen-Stadtteil Gommla, der 1922 zu Greiz eingemeindet wurde, spendierte SPD-Bundestagskandidatin Elisabeth Kaiser bei ihrem Besuch ein Fässchen Bier. Freudig nahm Ortsteilbürgermeister Harry Reinhold den Obolus entgegen. „Mit unserer auf nur einen Euro pro Einwohner eingeschrumpften Ortspauschale aufgrund der Bedarfszuweisung können wir keine großen Sprünge machen“, schilderte er die schwierige Situation. Bis wieder ein Haushalt stehe und Geld fließe, schieße er manches privat vor. So die Bepflanzung der zwei Blumeninseln am Ortseingang von Greiz. Solche scheinbaren Kleinigkeiten machen ein gutes Lebensgefühl aus und seien ein erster Eindruck von der Perle des Vogtlandes, wie Greiz sich stolz nennt , meinte der umtriebige Ortsteilbürgermeister, der seit 6 Jahren im Amt ist.

Liebevoll hatte der ASV 1882 Gommla e.V. dieses traditionelle Fest organisiert. Vom selbst gebackenen Kuchen bis zum Auftritt der Jüngsten im Festzelt reichte der Einsatz der Gommlaer, sich selbst ein Fest der Lebensfreude und Geselligkeit zu schaffen. Vereinsmitglied Rene Petzold berichtete von den Traditionen des Sportvereins und seiner Spezialität, den Faustballern.

Gemeinsam übers Rollfeld!

Altenburg-Nobitz. Sportlich lässt SPD-Bundestagskandidatin Elisabeth Kaiser den Tag ausklingen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann schnallte sich die junge Politikerin die extra für das Airport-Inline-Skating frisch erworbenen Inlineskates an. „Als Mädchen bin ich zuletzt damit gefahren, hoffentlich hab‘ ich es nicht verlernt.“ Rollerblades waren deshalb auch das sportlich-praktische Geburtstagsgeschenk Elisabeths für ihren Mann. „Zusammen macht doch alles viel mehr Spaß. Philipp unterstützt mich, wo er nur kann. Deshalb weihen wir gemeinsam unsere neuen Inliner auf der Nobitzer Rollbahn ein.“ Kleine Blessuren blieben nicht aus. Wenn das kein Liebesbeweis im heißen Wahlkampf ist..........