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10.08.2017

Tiefensee in Gera

Bürgergespräch mit Wolfgang Tiefensee in Gera (Markt)

Gera. Beim Bürgergespräch mit Wolfgang Tiefensee heute auf dem Geraer Marktplatz schütteten viele Geraer dem SPD-Politiker ihr Herz aus. Vor allem die vermeintlichen Auflagen des Landesverwaltungsamtes für die klamme Stadt brachten viele Bürger in Harnisch. Tiefensee sagte, dass die Konditionen zur Haushaltsicherung der Stadt Gera auch dahingehend zu prüfen seien, dass durch eine mögliche Anhebung der Hebesätze und Gewerbesteuern ansässige Unternehmer nicht über Gebühr belastet werden dürften. Die Ansiedlung von Investoren würde dadurch erschwert.

Viele sprachen ihn als gebürtigen Geraer auch darauf an, dass es die gemeinsame Heimatstadt doch nicht verdiene, aufgrund von Infrastrukturschwäche in der Bedeutungslosigkeit zu versinken und dass man Gera nicht kaputt sparen dürfe. Tiefensee erläuterte, dass ein ordentliches Marketingkonzept hilfreich für Gera sein werde. Anfänge dafür seien bereits gemacht. Begleitet wurde Tiefensee von SPD-Bundestagskandidatin Elisabeth Kaiser und Mitgliedern der Geraer SPD, die sich vieler drängender Fragen der Bürger in der Stadt Gera annahmen wie Verkehr (Teufelskurve), Kultur, Bürgernähe der Stadtverwaltung. So gebe es viele Ideen und Initiativen der Geraer, doch oft fühle man sich „gar nicht vorgelassen“ bis ins Rathaus, monierten mehrere Gesprächsteilnehmer. „Solche Gespräche wie heute brauchen wir öfter, wenn Politiker sich persönlich anhören, was die Bürger bewegt“, bedankte sich eine Geraerin bei Wolfgang Tiefensee.