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25.08.2017

Agrargenossenschaft „Elstertal“ gut organisiert

Markersdorf. „Die Landwirtschaft ist zum politischen Spielball geworden. Von all denen, die hier Forderungen aufmachen, habe ich kaum einen auf unserem Hof gesehen“, sagte Ulrich Mittenzwey, Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft „Elstertal“ gegenüber seinem „politischen“ Besuch am 25. August. Genau diese Verärgerung über die oft unfundierten Urteile über große Agrarbetriebe hatte Elisabeth Kaiser bereits bei ihrem Besuch in der Agrargenossenschaft Niederpöllnitz gehört. „Auch deshalb bin ich hier, um mir ein genaueres Bild über die Produktionsweise unter ökologischen Gesichtspunkten zu verschaffen“, sagte sie gegenüber dem Vorstandsvorsitzenden Ulrich Mittenzwey, Gerd Halbauer, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Greiz-Gera e.V. und Geschäftsführer der Teichwolframsdorfer Agrar GmbH, Lisa Werner, Leiterin Tierproduktion in Markersdorf und Martin Petzold, Geschäftsführer „Grünes Tal“.

„Wie unser Name ‚Elstertal‘ bereits sagt“, so Ulrich Mittenzwey, „sind wir hier mit unseren steilen, bewaldeten Hängen keine Ackergegend. Trotzdem haben wir es geschafft, nach der LPG – Umwandlung unseren Betrieb erfolgreich weiter zu führen. Von 500 Beschäftigten im Jahre 1990 ist keiner in die Arbeitslosigkeit entlassen worden.“ Zurzeit zähle die
Genossenschaft mit ihren Tochterunternehmen 75 Mitarbeiter, die sich auf zahlreiche auch außerlandwirtschaftliche Produktionszweige verteilen. Stolz führt Mittenzwey die Gäste zur Milchviehanlage, einem offenen Stall mit integriertem Sonnen- und Kälteschutz. Luftig und hell stehen die Tiere auf der Einstreu. 240 Milchkühe werden hier tiergerecht gehalten.