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Nach Unterstützung durch SPD-Fraktion
10.07.2019

Gera als Smart-City-Modellstandort ausgewählt

„Ich freue mich über die erfolgreiche Bewerbung meiner Heimatstadt Gera als Smart-City-Modellstandort. Die Bewerberlage war schwierig, aber mit kräftiger Unterstützung der SPD konnte sich Gera durchsetzen", so die Ostthüringer SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser.

Gera wird nun eine Bundesförderung für das eingereichte Projekt erhalten. Die geförderten Vorhaben sind Zukunftsprojekte für die Entwicklung und Nutzung digitaler Technologien in der Stadtentwicklung.

Mit der Förderung der ersten Smart-Cities-Modellvorhaben sollen beispielhaft in Kommunen strategische und integrierte Smart-City-Ansätze entwickelt und erprobt werden. Weitere Modellvorhaben sollen im nächsten Jahr dazukommen.

Die in der SPD-Bundestagsfraktion für Stadtentwicklung zuständige Abgeordnete Elisabeth Kaiser kommentiert das Projekt Smart City: „Das Internet und die Digitalisierung bestimmen immer mehr, wie wir leben, wie wir arbeiten, wie wir uns unsere Freizeit gestalten und wie wir miteinander kommunizieren.

Wenn es einer Stadt oder einer Gemeinde gelingt, Verwaltungsabläufe und die Bereitstellung der öffentlichen Daseinsvorsorge wie Strom, Wohnen, Verkehr, Brandschutz, soziale Teilhabe usw. sinnvoll zu digitalisieren und damit neue Handlungsspielräume für Bürger, Vereine und Wirtschaft zu eröffnen, dann ist diese Stadt 'smart' und damit attraktiv für die Bewohnerinnen und Bewohner, insbesondere junge Leute.

Wenn die Stadt Gera ihr erstes Konzept nun zu einer nachhaltigen Strategie im Kontext der hiesigen Stadtentwicklung weiterentwickelt, dann kann die Smart-City-Förderung aus Berlin deutliche Impulse für Gera, die Region und die Stadtentwicklungspolitik insgesamt auslösen. Mit den Smart-Cities-Modellvorhaben wollen wir unsere Kommunen zukunftsfähig zu machen, und Gera ist als einer der ersten Städte in Deutschland dabei.“

Hintergrund:

Die Modellprojekte Smart Cities sind eine befristete Förderung des Bundes in Zusammenarbeit mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau und ein Schwerpunktvorhaben des Bundesinnenministeriums in der Umsetzungsstrategie der Bundesregierung zur Gestaltung des digitalen Wandels. Insgesamt sollen über einen Zeitraum von zehn Jahren rund 50 Modellprojekte mit insgesamt 750 Millionen Euro gefördert werden. Für die erste Staffel mit rund zehn Modellprojekten stehen im Bundeshaushalt 2019 150 Mio. Euro zur Verfügung. Kommunen erhalten für die förderfähigen Kosten Zuschüsse in Höhe von 65% oder bis zu 90% im Falle kommunaler Haushaltsnotlage.