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Kaiser und Kahrs in Altenburg
09.10.2018

Lindenau-Museum soll mit Bundesgeldern unterstützt werden

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Kaiser (SPD) aus Ostthüringen war der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, am Montag in Altenburg zu Besuch, um das Lindenau-Museum und das Marstallgebäude zu besichtigen.

Ziel des Gespräches mit Museumsdirektor Dr. Roland Krischke war es, die Möglichkeiten der finanziellen Beteiligung des Bundes an den geplanten Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten des Lindenau-Museums sowie des Marstalls zu besprechen

"Das Lindenau-Museum ist eines der wichtigsten Häuser der Ostthüringer Kultur- und Museumslandschaft, das weit über unsere Region hinaus bekannt ist", erklärt die Sozialdemokratin Kaiser. "Es liegt mir deshalb sehr am Herzen, hier weitere Unterstützung aus Berlin zu organisieren. Mit Johannes Kahrs haben wir einen der wichtigsten Haushaltspolitiker im Boot."

An den Gesprächen und der Besichtigung des Marstallgebäudes, welche im Anschluss an eine Führung durch das Museum stattfanden, nahmen neben weiteren Mitarbeitern des Museums der erste Stellvertreter des Landrats, Matthias Bergmann, die ehrenamtliche Beigeordnete des Landkreises, Barbara Golder, und die Altenburger City-Managerin Katharina Schenk teil.

Kahrs zeigte sich begeistert von dem Museum und seiner Kunstschätze sowie der Architektur des Marstallgebäudes und sagte seine Unterstützung des Vorhabens zu. Er lobte, mit welchem Nachdruck sich seine Fraktionskollegin Kaiser in Berlin bei anderen und bei ihm selbst für das Projekt stark gemacht habe. Die Sanierung und Erweiterung des Lindenau-Museum ist mit einem zweistelligen Millionenbetrag veranschlagt.

Konkret geht es u.a. um eine neue Heizungsanlage, angemessene klimatische Regulierung der Ausstellungsräume, Herstellung der Barrierefreiheit, die Erneuerung von undichten Fenstern sowie die Erneuerung der Dauerausstellung im Museum. Auch die Auslagerung der Kunstsammlungen aus dem Keller des Museums in ein Depot im Marstall ist geplant.

Elisabeth Kaiser: "Mir ist es wichtig, dass Ostthüringer Anliegen in Berlin Gehör finden. Das sehe ich als meine Aufgabe als Politikerin. Ich möchte auch in Zukunft weiter Projekte im Altenburger Land, dem Landkreis Greiz und Gera unterstützen. Türen zu öffnen und Netzwerke zu aktivieren, darin sehe ich eine meiner Aufgaben."

Tim Blankenburg

Johannes Kahrs erläutert Dr. Krischke und Elisabeth Kaiser weitere Details der Bundesförderung. Im Hintergrund die ehrenamtliche Beigeordnete des Landkreises Barbara Golder (rechts) und Sabine Hofmann vom Lindenau-Museum