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Bundesmittel für Ostthüringen
10.04.2019

Turnhallenneubau für Ostschule wird mit über 4 Millionen vom Bund gefördert

Elisabeth Kaiser: „Einsatz hat sich gelohnt!“ Der Neubau einer Turnhalle auf dem Schulgelände der Ostschule wird mit 4,12 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ gefördert.

Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages in Berlin in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Die Kosten für den Ersatzneubau der Turnhalle, der 2021 abgeschlossen sein soll, belaufen sich auf mehr als 4,7 Millionen Euro, von denen der Bund nun den allergrößten Teil übernimmt.

„Die Entscheidung des Haushaltsausschusses freut mich außerordentlich. Mit einer neuen modernen Turnhalle, die ausreichend Platz für alle Schülerinnen und Schüler bietet, werden sich auch die Lern- und Arbeitsbedingungen für SchülerInnen und LehrerInnen in Gera weiter verbessern“, freut sich Elisabeth Kaiser, die sich für die Aufnahme des Turnhallenneubaus in das Bundesprogramm und seine Unterstützung stark gemacht hat.

„Die Zusammenarbeit mit der Stadt Gera ist in dieser Angelegenheit von großer Bedeutung. Einen solchen Weg geht man nur gemeinsam erfolgreich bis zum Ende“, so Kaiser weiter. Die Stadt Gera hatte den Fördermittelantrag im August 2018 fristgerecht beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eingereicht. Kaiser hatte gleichzeitig ihre Kollegen im Bundestag informiert sowie mit weiteren Gesprächen und Empfehlungsschreiben für das Projekt Ersatzneubau der Turnhalle Ostschule geworben. Der Kontakt zwischen Elisabeth Kaiser, Oberbürgermeister Julian Vonarb und der Stadtverwaltung bestand über den gesamten Zeitraum hinweg.

Neben dem Neubau der Turnhalle und der umfassenden Sanierung sowie dem Umbau des Objektes, welches künftig ein modernes Raumprogramm für eine Thüringer Gemeinschaftsschule mit Ganztagsbetrieb bieten soll, wird eine Erhöhung der Aufnahmekapazität von derzeit 450 auf 750 Schülerplätze angestrebt. Darüber hinaus wird die sanierte Ostschule die erste Thüringer Gemeinschaftsschule als staatliche Schule in Gera sein, die die Klassenstufen 1 - 10 in einer 3-Zügigkeit vereinen soll.

Auch nach Langenwetzendorf im Landkreis Greiz (Sanierung der Sportanlage am Hirschbacher Weg, der Turnhalle in Wildetaube und des Freibades Langenwetzendorf) und nach Geisa fließen Bundesmittel aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Hintergrund: Das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ ist Teil des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung und zielt auf die Behebung des Investitionsstaus bei der sozialen Infrastruktur. Gefördert werden investive Projekte mit besonders sozialer und integrativer Wirkung. Ein Qualitätsmerkmal der Projekte ist eine gute Einbindung in das städtische Umfeld, um eine entsprechende Aufwertung der Quartiere zu erreichen. Dies gelingt insbesondere in enger Zusammenarbeit mit Vereinen, Trägern, Verbänden und Quartiersmanagement.