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Waldbrände in Deutschland
26.04.2019

Kaiser fordert Löschhubschrauber zur Waldbrandbekämpfung und dankt allen Helferinnen und Helfern.

Elisabeth Kaiser, Berichterstatterin der SPD im Innenausschuss des Deutschen Bundestages für Zivil- und Katastrophenschutz, zu den aktuellen Waldbränden in Thüringen sowie Niedersachsen und Süddeutschland:
„Die Brandbekämpfung in staubtrockenen Wäldern zeichnet sich durch erhebliche logistische Probleme aus: die Hydranten sind kilometerweit entfernt, die Gebiete sind schwer zugänglich und es gibt aufgrund der Trockenheit unzählige Brandnester, die für motorisierte Technik in der Regel nicht erreichbar sind.

Deshalb unterstütze ich die Forderung des Thüringer Innenministers, Georg Maier, sowie des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, nach mehr leistungsstarken Löschhubschraubern, die dieses logistische Defizit ausgleichen können. Es kommt jetzt umso mehr darauf an, dass auch die dazu bereitgestellte Ausrüstung den dafür nötigen Anforderungen genügt.“

Kaiser befürwortet die Initiative des Innenministers Georg Maier, die Thüringer Katastrophenschutzverordnung zu überarbeiten. „Es sollte jetzt allen klar sein, dass das nicht die letzten Waldbrände für dieses Jahr sein werden“, appelliert die SPD-Bundestagsabgeordnete!

„Ich danke allen Rettungskräften der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und der Bundeswehr, die gemeinsam unermüdlich und bis zur Erschöpfung gegen die Waldbrände ankämpfen und erneut Freizeit und Feiertage dafür opfern. Das ist alles andere als selbstverständlich für mich. Eine so große brennende Fläche unter Kontrolle zu bringen, ist nicht einfach,“ so Kaiser.

Kaiser wünscht sich, dass auch zukünftig Haupt-und Ehrenamtliche erfolgreich Hand in Hand arbeiten. Sie wolle auch deshalb das Gespräch zu den KameradInnen pflegen und sich für die Belange der RetterInnen einsetzen. Hintergrund: Kaum ist das Jahr 2018 mit seinem Jahrhundertsommer, der für die Wälder enormen Stress bedeutete vorbei, startet ein ebensolch trockener und damit brandgefährlicher Frühling in Ost- und Süddeutschland.

In den Osterferien verzeichnen wir nicht nur in Thüringen, sondern auch in Brandenburg und Niedersachsen schon wieder unzählige Waldbrände, die vor allem auf klimatische Veränderungen zurückzuführen sind.